Anpfiff ins Leben e.V. feiert 15. Geburtstag

Foto der Vereinsführung von Anpfiff ins Leben e.V. (von links): Andrea Backes (Leitung Verwaltung), Stefanie Wild (Leitung Schule/Beruf/Soziales), Dietmar Pfähler (1. Vorsitzender), Matthias Born (Leitung Sport), Ralf Zwanziger (Leitung Mädchen- und Frauenfußball), Stefanie Kunzelnick (Leitung Marketing/Kommunikation/Fundraising) und Simone Born (Strategische Projekte).

 

 

Metropolregion Rhein-Neckar. Am 7. Dezember 2016 wird der gemeinnützige Verein Anpfiff ins Leben e.V. 15 Jahre alt. Aus diesem Anlass gibt es über das kommende Jahr verteilt viele kleine Aktionen für Kinder, Jugendliche und Eltern sowie für Menschen mit Amputation.
Zum Auftakt ins Geburtstagsjahr geht eine neu gestaltete Homepage an den Start. Zudem wird die Reportage-Reihe „15 Jahre, 15 Geschichten“ aufgelegt und laufend aktualisiert. Im Sommer 2017 wird das „Anpfiff ins Leben“-Mobil die Menschen in der Region besuchen und „Geburtstagsgeschenke“ verteilen.
„Die Maxime unserer Sportförderung lautet: wir schaffen Perspektiven! Das Geburtstagsjahr möchten wir dazu nutzen, die hiesige Bevölkerung noch einmal über die Arbeit von Anpfiff ins Leben e.V. aufzuklären, Unterstützer zu finden und speziell im Bereich der Bewegungsförderung für Amputierte weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu gewinnen“, erklärte Dietmar Pfähler, 1. Vorsitzender von Anpfiff ins Leben e.V.
Hervorgegangen ist Anpfiff ins Leben e.V. aus der Jugendabteilung der TSG 1899 Hoffenheim – Zuzenhausen war 2001 der erste Standort, an dem das ganzheitliche Jugendförderkonzept mit den Bereichen Sport, Schule, Beruf und Soziales umgesetzt wurde. Die Idee dazu hatte Anton Nagl. Er konnte Dietmar Hopp und seine Stiftung für das ganzheitliche Jugendförderkonzept gewinnen – zusammen gründeten Anton Nagl und Dietmar Hopp Anpfiff ins Leben e.V. „Das Konzept hat übrigens nicht nur mich, sondern auch Jürgen Klinsmann begeistert. Als wir 2001 das erste Förderzentrum eröffnet haben, war er zugeschaltet aus Amerika und hat in höchsten Tönen gelobt, was wir umgesetzt haben“, erinnerte sich Dietmar Hopp.
15 Jahre später betreibt Anpfiff ins Leben e.V. nun in enger Kooperation mit ausgewählten Partnersportvereinen neun Standorte in der Metropolregion Rhein-Neckar. Rund 15.000 Kinder und Jugendliche haben die Förderung bisher durchlaufen. Unter dem Dach von Anpfiff ins Leben e.V. befinden sich mittlerweile zwei Bereiche – neben der ganzheitlichen Jugendsportförderung auch die Bewegungsförderung für Amputierte. 50 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen dafür, dass das Förderkonzept tagtäglich umgesetzt wird. Sie werden von etwa 350 Trainern, Betreuern und Lehrkräften sowie einem großen Partner-Netzwerk unterstützt.

Über Anpfiff ins Leben e.V.

Anpfiff ins Leben e.V. unterstützt Menschen dabei, sich bestmögliche Perspektiven für die private und berufliche Zukunft zu schaffen. Im Vordergrund steht die positive Wirkung von Gemeinschaftssport auf das Befinden und die Entwicklung von Menschen. Deshalb fördert Anpfiff ins Leben e.V. sportliche Talente, begleitet Menschen, damit sie Herausforderungen meistern, bietet ihnen Orientierung bei der Entfaltung ihrer Persönlichkeit sowie Chancen, damit sie ihre Ziele verwirklichen können. Der gemeinnützige Verein gliedert sich in zwei Bereiche: ganzheitliche Jugendsportförderung und Bewegungsförderung für Amputierte. Gegründet wurde Anpfiff ins Leben e.V. von Dietmar Hopp und Anton Nagl. Aktuell wird der Verein vom 1. Vorsitzenden Dietmar Pfähler geführt.
Ein großes Netzwerk an Schulen, Hochschulen, Verbänden, Wirtschaftsunternehmen und sozialen Einrichtungen gestaltet das Angebot von Anpfiff ins Leben e.V. aktiv mit.
Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage (www.anpfiff-ins-leben.de).
Die „Anpfiff ins Leben“-Saison-Dokumentation 2015/2016 können Sie einsehen unter www.saisonchronik.de!
Kontakt:
Anpfiff ins Leben e.V.

– Kommunikation Katharina C. Müller Hauptgeschäftsstelle Walldorf

– Schwetzinger Str. 92a

– 69190 Walldorf Tel.: 06227 35816-507 // Mail: presse @anpfiff-ins-leben.de

Interview mit Dietmar Hopp
zum 15. Geburtstag von Anpfiff ins Leben e.V. am 7.12.2016

Frage: Wie war das damals, als „Anpfiff ins Leben“ vor 15 Jahren gestartet ist?
Dietmar Hopp: Da muss ich ein bisschen ausholen. Das Ganze ist eng mit dem Namen Anton Nagl verbunden. Er war ab 1996/97 für die Fußballjugend in Hoffenheim zuständig und hat das sehr gut gemacht. Anton Nagl hat in dieser Zeit viel darüber nachgedacht, wie man die integrative Kraft des Sports nutzen kann, um der Jugend die Themen Bildung und soziale Kompetenz, aber auch werteorientiertes Verhalten nahezubringen. Dieses Konzept hat er mir vorgetragen und ich fand das fantastisch.
Das Konzept hat übrigens nicht nur mich, sondern auch Jürgen Klinsmann begeistert. Als wir 2001 das erste Förderzentrum eröffnet haben, war er zugeschaltet aus Amerika und hat in höchsten Tönen gelobt, was wir umgesetzt haben.
Frage: Jetzt sind 15 Jahre vergangen – was verbinden Sie mit dieser Zeit?
Dietmar Hopp: Ich empfinde eine tiefe Zufriedenheit, weil ich sehe, was aus diesem Projekt geworden ist. Anton Nagl hat gemeinsam mit seinem Team weitere Förderzentren in dieser Region errichtet und neben dem Fußball die Sportarten Eishockey, Golf und Handball ins Konzept aufgenommen.
Wir haben „Anpfiff ins Leben“ nicht dafür gegründet, um Bundesligaprofis zu entwickeln. „Anpfiff ins Leben“ ist sehr viel breiter aufgestellt und ist offen für alle Kinder. Das finde ich wichtig. Kinder können und sollen den Traum vom Profi leben – aber der Traum vom Profi muss gleichzeitig Ansporn für sie sein, das was „Anpfiff ins Leben“ vermittelt, auch ernst zu nehmen.
Ich bin stolz auf alle Sportlerinnen und Sportler, die die „Anpfiff ins Leben“-Förderung durchlaufen und von ihr profitiert haben. Das Ganze ist tatsächlich zu einem riesigen Erfolg geworden.
Frage: Warum ist für Sie persönlich „Anpfiff ins Leben“ eine Herzensangelegenheit?
Dietmar Hopp: Es ist deshalb eine Herzensangelegenheit, weil „Anpfiff ins Leben“ sich zur Aufgabe gemacht hat, die Werte, die ich lebe und schätze, mit viel Leidenschaft und Energie umzusetzen. Dadurch wurde vielen Jugendlichen dieser Region der Weg ins Leben erleichtert.
Frage: Was wünschen Sie dem Verein für die Zukunft?
Dietmar Hopp: Ich wünsche „Anpfiff ins Leben“, dass die Werte, die der Verein vermittelt, weiterhin fester Bestandteil unserer Gesellschaft bleiben und dass weiterhin so viel Gutes gemacht wird. Ich gratuliere zum 15. Geburtstag und wünsche mir, dass weiterhin mit so viel Inspiration und Leidenschaft zum Wohle der Jugend gearbeitet wird. Faszinierend ist für mich, dass die Geschichte von „Anpfiff ins Leben“ noch lange nicht zu Ende erzählt ist.

Chronik

2001:
April
erste öffentliche Präsentation des ganzheitlichen Konzeptes durch Anton Nagl und Roland Dickgießer in der Häuselgrundhalle Zuzenhausen vor Dietmar Hopp, Jürgen Klinsmann, wichtigen Vertretern der Rhein-Neckar-Region, Vorsitzenden der Sportvereine und der regionalen Presse
7. Dezember
Eröffnung Jugendförderzentrum Zuzenhausen in Zusammenarbeit mit der TSG 1899 Hoffenheim, Festlegung auf den Namen „Anpfiff ins Leben“
2003:
März
Eröffnung Jugendförderzentrum Walldorf in Zusammenarbeit mit dem FC-Astoria Walldorf
2008:
Kooperation mit den Sportarten Handball (SG Kronau/Östringen), Eishockey (Jungadler Mannheim) und Golf (Golf Club St. Leon-Rot)
19. Juli
Eröffnung Handballförderzentrum Kronau in Zusammenarbeit mit der SG Kronau-Östringen
9. August
Eröffnung Jugendförderzentrum Ludwigshafen in Zusammenarbeit mit dem Ludwigshafener Sport Club
2009:
11. Juni
Eröffnung Jugendförderzentrum Mannheim in Zusammenarbeit mit dem SV Waldhof-Mannheim 07
Juli
„Anpfiff ins Leben“ bringt die „Eliteschule des Fußballs“ in die Region
4. Oktober
Eröffnung Mädchen- und Frauenfußballförderzentrum St. Leon-Rot in Zusammenarbeit mit der TSG 1899 Hoffenheim
2010:
23. Juli
Eröffnung Jugendförderzentrum Heidelberg in Zusammenarbeit mit der SG Heidelberg-Kirchheim)

2011:
10-jähriges Bestehen von „Anpfiff ins Leben“
2012:
Auszeichnung und Aufnahme von „Anpfiff ins Leben“ in die XENOS-Förderung der Europäischen Union und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales mit dem Projekt „Doppelpass Schule – Beruf“
2013:
Einrichtung der Bewegungsförderung für Amputierte unter dem Dach von Anpfiff ins Leben e.V.
22. September
Gimbsheim bei Worms wird in Zusammenarbeit mit dem SV Gimbsheim neues Jugendförderzentrum
2014:
Mit der „Aufstiegshelfer-Initiative“ startet „Anpfiff ins Leben“ seine erste regionale Werbe-Kampagne – Geschäftsführer unterstützen dabei Jugendliche auf dem Weg in die Ausbildung
2015:
25. April
Einweihung des „Anpfiff ins Leben“-Pavillon Hoffenheim als Sitz der Bewegungsförderung für Amputierte sowie für inklusive und generationenübergreifende Förderprojekte
20./21. Juni
Einweihung neues Gebäude Jugendförderzentrum Heidelberg
Bewegungsförderung für Amputierte richtet erstmals ein Länderspiel im Amputierten-Fußball in Walldorf und Heidelberg aus
25. Juni
Standort Speyer steigt vom „Jugendförderstützpunkt im Ehrenamt“ zum „Anpfiff ins Leben“-Jugendförderzentrum auf
1. Juli
Führungswechsel bei „Anpfiff ins Leben“ – Anton Nagl übergibt an Dietmar Pfähler und wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt
19. Juli
Einweihung neues Gebäude Jugendförderzentrum Gimbsheim
26./27. September
Bewegungsförderung für Amputierte richtet erstmals Deutsche Meisterschaft im Sitzvolleyball
16. Dezember
Bewegungsförderung für Amputierte gründet Anpfiff Hoffenheim e.V. mit dem Ziel, einen Ligabetrieb für Sitzvolleyball und Amputierten-Fußball aufzubauen
2016:
Vereinsführung verabschiedet neues Leitbild sowie neue Leitziele und betritt damit den Weg der Innovationen, um „Anpfiff ins Leben“ fit für die Zukunft zu machen
7. Dezember
15. Geburtstag von „Anpfiff ins Leben“


 

 

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