Vereinsgeschichte

10. Mai 1908

27. Juni 1920

Vorstände seit Bestehen des Vereins

Am 10. Mai 1908, zur einer Zeit als der Fußball in Deutschland an Popularität zunahm, fanden sich auch in Reilingen einige Fußballbegeisterte, gründeten den Verein und wählten den 1. Vorsitzenden Ursus Claus und den 2. Vorsitzenden Viktor Bertsch. Spielführer und Kapitän wurde Emil Ziesler, dessen Stellvertreter Karl Sturm. Der 27. Juni 1920 war ein Markstein in der Geschichte des Vereins, denn es Erfolgte die Einweihung des heutigen Sportgeländes. Männer wie der 1. Vorsitzende Matthias Brenner, der 2. Vorsitzende Georg Eichhorn und der Schriftführer Heinrich Klotz waren es, die durch ihr Engagemant dem Verein zur Blüte verhalfen. Ursus Claus, Emil Ruf, Leonhard Krämer, Matthias Brenner, Martin Schnepf, Otto Astor, Fritz Mannherz, Karl Hoffmann, Josef Kneis, Hermann Schnabel, Ludwig Hartmann, Werner Gögele, Hans Gelz, Bernd Sturm, Ludwig, Hartmann, Siegfried Heim, Heinz-Oswald Günther, Günter Fleig, Hans Schleich, Ludwig Markl, Willi Preuß, Fritz Gögele, Klaus-Peter Brandenburger, Frank Halter, Uli Kief 

 

Chronik

Am 10. Mai 1908, zu einer Zeit, als auch in Deutschland der Fußball an Popularität zunahm, fanden sich auch in Reilingen einige Fußballbegeisterte zusammen und gründeten den Verein. In den Jahren 1919 bis 1920 war der Verein Mitglied des Verbandes für Rasensport in Heidelberg, in welchem auch die Verbandsspiele durchgeführt wurden. Einige Zeit später erfolgte dann der Eintritt in den Badischen Fußballverband.
Der 27. Juli 1920 war ein Markstein in der Geschichte des Vereins, denn es erfolgte die Einweihung des heutigen Sportgeländes.

Der unselige Krieg von 1939 bis 1945 war es, der im Übrigen auch beim Sportclub 08 schwerste Lücken hinterließ. Einige der Treuesten kehrten nicht mehr zurück. Nur unter großen Schwierigkeiten konnte während des Krieges das Vereinsleben zunächst im "Gasthaus Zur Krone" und später in der "Eintracht" aufrechterhalten werden. Männer wie die Sportfreunde Oskar und Josef Kneis nahmen das Heft nach dem Kriege in die Hand, zumal nach schwierigen Verhandlungen der verantwortlichen Politiker mit den Besatzungsmächten der Fußball eine der ersten Sportarten war, die in Deutschland wieder zugelassen wurden. Ein neuer Abschnitt des Vereins begann mit dem Bau des vereinseigenen Clubhauses Ende der 50er Jahre, das durch die Initiave der damaligen 1. Vorsitzenden Hans Gelz und dann Ludwig Hartmann im Jahre 1960 fertig gestellt wurde. In unzähligen Arbeitsstunden und nur unter Mithilfe vieler Vereinsmitglieder konnte diese für den Verein richtungsweisende Entscheidung vollzogen werden. In der Saison 1968/69 führte Spielertrainer Alfred Götzmann die 1. Mannschaft zur Meisterschaft und damit zum Aufstieg in die 2. Amateurliga.

Um 1970 machten zwei talentierte Jugendspieler von sich reden. Kurt Eigl und Kurt Niedermayer waren es, die durch ihre internationalen Einsätze für Deutschland die Aufmerksamkeit auf sich lenkten. Kurt Eigl wechselte dann im Jahr 1972 zum Hamburger SV. Noch im selben Jahr zog es dann Kurt Niedermayer zum Karlsruher SC. Kurt Niedermayer, der vom Karlsruher SC später zum FC Bayern München wechselte und anschließend auch für den VFB Stuttgart in der Bundesliga aktiv war, brachte es auf 240 Bundesligaeinsätze. Er wurde dreimal Deutscher Meister sowie DFB Pokalsieger und wurde darüber hinaus für ein Spiel gegen die Niederlande in die A-Nationalmannschaft berufen.

Die größten Erfolge von Kurt Eigl, der es auf 138 Bundesligaeinsätze brachte, waren der DFB Pokalsieg und der Europacupsieg. Er war neben dem HSV auch für Darmstadt 98 und Bayer Leverkusen in der 1. Bundesliga am Ball. Anfang der 70er Jahre gab es zudem Probleme mit dem schwer bespielbaren Sandplatz. Ein lange gehegter Wunsch ging am 17. September 1974 in Erfüllung. Mit dem Verbandsspiel gegen Germania Friedrichsfeld wurde der neue Rasenplatz eingeweiht.

In der Saison 1975/76 verlor der SC 08 das Entscheidungsspiel in Mühlhausen gegen Union Heidelberg mit 2:1 und mußte aus der zweiten Amateurliga absteigen. Doch der Auftritt in der A-Klasse war zum Glück nur von kurzer Dauer, denn bereits ein Jahr später gelang der Aufstieg in die damals neu gegründete "Bezirksliga".

Am 31.07.1983, anläßlich des 75-jährigen Vereinsjubiläums, kam es auf dem Sportgelände zum Jubiläumsspiel gegen den damals frischgebackenen Aufsteiger in die Fußballbundesliga, den SV Waldhof Mannheim mit Trainer Klaus Schlappner. Die standesgemäße hohe Niederlage tat der Freude der zahlreichen Zuschauer über ein sehenswertes Spiel keinen Abbruch. . Im Jahr 1992 stieg die 1.Mannschaft des SC 08 in die Kreisklasse A ab, dieser Spielklasse gehörte man bis zum Jahr 2008, dem Jahr des 100-jährigen Bestehens an.

Im Jubiläumsjahr erfolgte dann der Aufstieg in die Kreisliga, nachdem man am letzten Spieltag mit einem 5:0 Sieg gegen Enosis Mannheim die Meisterschaft feiern durfte. Im Jubiläumsjahr 2008 gastierten die von Kurt Niedermayer trainierte A-Jugend des FC Bayern München sowie der Aufsteiger in die 1.Bundesliga, die TSG 1899 Hoffenheim zu den beiden Jubiläumsspielen beim SC 08. Die 1.500 Zuschauer im Spiel gegen Hoffenheim konnten dabei nicht nur den Aufsteiger, sondern auch gleichzeitig den Tabellenführer der Fußball-Bundesliga spielen sehen. Zum Dank gründeten Mitglieder des SC 08 den mittlerweile mit 596 Mitgliedern größten Fanclub von 1899 Hoffenheim "Reilinger 08 Hasen". 

Insbesondere auf seine Jugendarbeit kann der Verein nach wie vor stolz sein.
In diesem Bereich setzt der SC 08 seit vielen Jahren auf Kontinuität. Nachdem Martin Müller das Amt des Jugendleiters über 25 Jahre hinweg im Zeitraum 1949 bis 1975 begleitet hatte, waren es Männer wie Klaus-Peter Maurer, der das Amt des Jugendleiters 10 Jahre lang inne hatte und Rüdiger Büchner, der ebenfalls 10 Jahre Jugendleiter war, die den Verein nach vorne brachten und immer wieder dafür Sorge trugen, dass Jugendspieler für die 1. Mannschaft ausgebildet wurden.
Nach Hermann Ruck und Hans Kneis war es im Jahre 2000 Reinhold Großhans, der dieses zeitintensive Amt übernommen hatte. Mit ihm erreichte die Jugendabteilung einen nie gekannten Aufschwung. Seit dem Jahr 2006 wird die Abteilung von Rolf Baumgärtner geführt. Die Mitglieder-, Trainer- sowie Betreuerzahlen nahmen stetig zu. Die durchgeführten Jugendturniere, zum Teil mit 100 Mannschaften und mehr als 1000 aktiven Kindern und Jugendlichen, entwickelten sich zu Großveranstaltungen, die in der Region Ihresgleichen suchen.

Erfolge

1 x Meister B-Klasse Gruppe Süd: 1962.
1 x Meister A-Klasse Gruppe Süd: 1969.
1 x Meister Kreisklasse A1: 2008.

 

Mannschaft 1918

Mannschaft 1974

Mannschaft 1998

 

Spielerpass 1925

Fritz Hoffmann 12. Mai. 1925 

Mitgliedskarte 25.05.1924

     

 

Jugendgruppenleiterausweis 1953

Eine Rote Karte von damals

 
     

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